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KI für KMUs. 10 beste Schritte, um erfolgreich mit KI zu starten.

Mittelständische Unter­neh­men sind das Rück­grat der Wirt­schaft – nicht nur in Deutsch­land, sondern in ganz Eu­ro­pa.

Sie treiben Innovationen voran, schaffen Arbeitsplätze und sichern regionale Stabilität. Der Schlüssel zum Erfolg ist mal Perfektion, mal Tempo, oft Flexibilität. KI spielt da in Zu­kunft eine immer größere Rolle. Wer mit KI starten will, sollte aller­dings den »100 %-Hut« abziehen.

Hier liegt der zukünftige Gewinn im schnellen Start: Learning by Doing schlägt monatelange Kon­zept­arbeit. Die Angebote rund um KI werden einfacher – aber das System dahinter immer komplexer. (Siehe Thema Digita­li­sie­rung). Wer auf den per­fek­ten KI-Plan und Tag wartet, verpasst die Chance zu einem Au­gen­blick ein­zu­steigen, in dem man noch Luft zum Lernen hat und sich im Füh­rungs­team eta­blie­ren kann.

Wir haben hier zusammengefasst, wie Sie in den »Start«kommen.

Starten, aber richtig – und mit Budget im Blick

Nicht jede und jeder muss bei Punkt 1 an­fan­gen und sich dann akribisch durch alle 10 Schritte kämpfen. Das Wichtigste ist überhaupt zu starten – und zwar mit einem Projekt, das überschaubar ist, schnell umsetzbar und meh­rere Teammitglieder einbindet.

Das erste Mal mit KI sollte neugierig machen und motivieren, nicht abschrecken. Gerade wenn es unterschiedliche Stakeholder zu über­zeu­gen gilt, hilft es, schnelle Erfolgs­er­leb­nisse zu schaffen.

Aber: Wer es ernst meint, plant von Anfang an Ressourcen für KI ein. Kein Millionenbudget – aber eine realistische Summe für Recherche, Beratung und erste Tests – angepasst an die eigenen Möglichkeiten. KI gibt es nicht um­sonst, aber klug investiert, spart sie lang­fris­tig Zeit und Geld.

Einfache, aber wirkungsvolle Pilotprojekte können sein:

  • Ein KI-gestützter Chatbot für Kundenanfragen – schnell integrierbar und direkt sichtbar.
  • Automatisierte Rechnungsverarbeitung – spart Zeit und zeigt Effizienzgewinne.
  • Datenanalyse zur Angebots­opti­mie­rung – bringt direkte Um­satz­po­ten­ziale ans Licht.

Erfolgserlebnisse motivieren – die Grundlage für wei­tere KI-Initiativen.
Und jetzt? Einfach loslegen.

1. Vision und Ziele definieren
Bevor KI eingeführt wird, muss klar sein, welchen Beitrag sie leisten soll. Dazu gehört:

  • Langfristige Vision: Soll KI die Prozesse optimieren, die Kun­den­bin­dung stärken oder Innovationen ermöglichen?
  • Messbare Ziele setzen, z. B.
    ◌ Automatisierung von 20 % der repe­ti­ti­ven Auf­ga­ben inner­halb eines Jahres.
    ◌ Steigerung der Kun­den­bin­dung durch per­so­na­li­sierte An­ge­bote um 15 %.
    ◌ Reduzierung von Pro­duk­tions­feh­lern um 10 % durch Predictive Main­ten­ance.


2. Bestandsaufnahme und Use Cases identifizieren

KI ist nicht immer die Lösung für jedes Pro­blem. Eine Analyse der bestehenden Prozesse hilft, sinnvolle Anwendungsfälle zu identifizieren:

  • Wo gibt es repetitive, zeit­in­ten­sive Aufgaben? (z. B. Buchhaltung, Lager­ver­waltung).
  • Welche Daten sind bereits verfügbar? (z. B. Kundendaten, Produktionsdaten).
  • Welche Engpässe oder Inef­fi­zien­zen bestehen?
    Mögliche KI-Use-Cases:
    ◌ Chatbots für den Kunden­service
    ◌ Vorhersage von Ma­schinen­ausfällen (Predictive Main­ten­ance).
    ◌ Per­so­na­lisierte Mar­ke­ting­kam­pagnen


3. Technologie- und Partnerauswahl

  • KI-Tools: Cloud-Plattformen wie Microsoft Azure AI, Google Cloud AI oder AWS AI bieten vielfältige Möglichkeiten.
  • Open-Source-Technologien: TensorFlow oder PyTorch eignen sich für individuelle Lösungen.
  • Partnerschaften: Zusammenarbeit mit KI-Dienst­leis­tern oder Beratern kann den Ein­stieg erleichtern.


4. Dateninfrastruktur aufbauen

KI ist nur so gut wie die Daten, mit denen sie arbeitet. Daher gilt:

  • Datenqualität sicherstellen: Saubere, gut struk­tu­rierte und zu­gäng­liche Daten sind es­sen­ziell.
  • Datenintegration vorantreiben: Systeme wie ERP oder CRM mit­ein­an­der verknüpfen.
  • Datenanalyse nutzen: Tools wie Power BI oder Tableau helfen, Er­kennt­nisse zu gewinnen.


5. Pilotprojekte starten

Statt in teure Gesamtumstellungen zu investieren, empfiehlt sich der Start mit kleinen, schnell umsetzbaren Projekten:

  • KI-gestützte Chatbots für Kundenanfragen
  • Automatisierung der Rechnungsverarbeitung
  • Verkaufsdatenanalyse zur Angebotsoptimierung

    Wichtig: Ergebnisse auswerten und Prozesse anpassen.


6. Mitarbeitende einbinden und schulen

Ohne die Akzeptanz der Belegschaft bleibt jede KI-Initiative wirkungslos. Erfolgsfaktoren:

  • Change Management be­trei­ben: Mitarbei­tende früh­zeitig ein­be­zie­hen und Vor­teile kom­mu­ni­zieren.
  • Schulungen anbieten: Wissen zu KI-Tools vermitteln.
  • KI-Botschafter etablieren: Interne Experten und Exper­tin­nen be­nen­nen, die als An­sprech­partner fungieren.


7. Skalierung und kontinuierliche Verbesserung

Nach erfolgreichem Testlauf sollten KI-Projekte ausgebaut werden:

  • Skalierung prüfen: Welche weiteren Abteilungen könnten profitieren?
  • Feedback sammeln: Mitarbeitende, Kun­din­nen und Kun­den in den Opti­mie­rungs­prozess ein­binden.
  • KI-Strategie dynamisch halten: Anpassen an neue Ent­wick­lungen und An­for­de­rungen.


8. Ethik und Compliance sicherstellen

KI muss nicht nur effizient, sondern auch verantwortungsbewusst eingesetzt werden:

  • Datenschutz beachten: DSGVO und andere Vorschriften ein­hal­ten.
  • Transparenz schaffen: Entscheidungen nach­vollz­iehbar machen.
  • Fairness sicherstellen: Bias in Algo­rith­men vermeiden.


9. Budget und ROI im Blick behalten

KI sollte Mehrwert generieren, nicht nur Kosten verursachen:

  • Kostenkontrolle bewahren: Mit überschaubaren Investitionen starten.
  • ROI-Messung durchführen: Erfolg an festgelegten Zielen messen (z. B. Kosteneinsparungen, Umsatz­stei­ge­rungen).


10. Langfristige Perspektive einnehmen

  • Innovation im Blick behalten: KI-Technologien entwickeln sich rasant weiter.
  • Wettbewerbsvorteile ausbauen: Wer früh startet, profitiert länger.

Fazit
Eine erfolgreiche KI-Strategie für KMUs muss pragmatisch, schrittweise und geschäftsorientiert sein. Durch gezielte Pilotprojekte, eine frühe Einbindung der Mitarbeitenden und kontinuierliche Optimierung können Unternehmen die Vorteile von KI nutzen, ohne sich in unnötigen Risiken zu verlieren.

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